Tabelle 

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Spielberichte 

Runde 11  SV Bad Friedrichshall 1 - SV Heilbronn 4  -> 4,5 : 2,5

Am letzten Spieltag in der Bezirksligasaison 2023/2024 führte uns die Reise (zur zentralen Endrunde) nach Mundelsheim, obwohl wir eigentlich ein Heimspiel gegen Heilbronn gehabt hätten.

 

Vor dem Spieltag stand man eigentlich als sicherer Absteiger fest. Aufgrund der unerwarteten Konstellation, dass es von den oberen Ligen (Landes- und Verbandsliga) wider Erwarten keine Absteiger in unserem „Bezirk“ gibt, steigen jetzt doch nur zwei statt drei Mannschaften aus der Bezirksliga ab.

Umso wichtiger war der Erfolg am letzten Spieltag gegen die Schachfreund aus Heilbronn, durch welchen man den Drittletzten (Lauffen) noch überholen und das rettende Ufer erreichen konnte.

 

Nachdem wir leider nur zu siebt antreten konnten und Heilbronn (zum Glück) ebenfalls blieb „Brett 8“ unbesetzt und es waren bei dieser Begegnung nur sieben Punkte zu vergeben.

Dominik Trui erspielte nach nicht mal einer Stunde den ersten halben Punkt nach einer ausgeglichenen Partie. Denkbar schlecht ging es weiter. Jürgen Wintterle und Gerd Retzbach kamen gut aus der Eröffnung, ließen dann aber jeweils eine Leichtfigur stehen und gaben kurz darauf auf.

Somit durfte man keinen weiteren Punkt abgeben, ansonsten wären die zwei Mannschaftspunkte weg gewesen.

Frank Eschelwek kam sehr gut aus der Eröffnung raus und konnte bereits nach wenigen Zügen Druck auf den Königsflügel aufbauen und früh einen Bauern gewinnen. Dass der bestehende Doppelbauer so viel Wert sein würde kam erst am Ende der Partie zu tragen.

Mutig wanderte der Bauer nach vorne und sein Gegner tausche ihn nicht ab. So konnte er bis zur Grundlinie durchwandern und den Gegner, nach einem vorherigen Damenopfer, Matt setzen und die Aufholjagd ausrufen.

Andreas Kühner schickte seinen „E-Bauern“ ebenfalls auf Reisen und konnte dadurch einen Bauern auf der siebten Linie gewinnen. Wichtiger war aber, dass er dadurch den Königsflügel aufreißen konnte. Gekonnt spielte er weiter nach vorne und baute seinen Materialgewinn aus bis sein Gegner aufgab.

In der Partie von Timo Rieck sah es lang Zeit nach einen Remis aus, da man ungleichfarbige Läufer hatte. Nach einer Unachtsamkeit seines Gegners drohte er mit einem Matt, sofern dieser nicht seinen Läufer opferte. Dadurch schraubte sich das Ergebnis auf 3 ½ : 2 ½ in die Höhe.

Florian Eyer konnte im Mittelspiel eine Leichtfigur gegen einen Bauern gewinnen. Auch hier ließ er sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und 

dadurch konnte man einen weiteren Sieg und unterm Strich zwei wichtige Mannschaftspunkt einfahren, zu einem Zeitpunkt wo man nicht mehr damit rechnete, dass man zum einen Lauffen hinter sich lässt und zum anderen den Klassenerhalt in trockene Tücher gewickelt hat.

 

Somit heißt es auch in der kommenden Saison: Bezirksliga statt Kreisklasse!

 

Folgende Spieler kamen in dieser Saison zum Einsatz und haben wie folgt gepunktet: 

Frank Eschelwek mit 10 Spielen und 5 Punkten (50%), Timo Frey 4 / 2 (50%), Timo Rieck 9 / 3,5 (39%), Florian Eyer 9 / 3 (33%), Thomas Kaufmann 6 / 4 (67%), Andreas Kühner 6 / 2,5 (42%), Dominik Trui 8 / 2,5 (31%), Gerd Retzbach 7 / 2 (29%).

Ersatzspieler: Erich Lehner 8 / 1 (13%), Jürgen Wintterle 5 / 0,5 (10%) und Reiner Wintterle 2/0 (0%)


Runde 10 SV Gaildorf/Fichtenberg 1 - SV Bad Friedrichshall 1 -> 4,0 : 4,0

Nachdem man beim letzten Heimspiel gegen den Tabellenführer antreten musste, führte uns dieses Mal die Reise zum Tabellenletzten nach Gaildorf, mit der Hoffnung, einen Sieg mit nach Hause zu nehmen. Am Ende kam es leider anders als erhofft und wir bescherten dem Gastgeber den ersten Mannschaftspunkt in dieser Saison.

Jürgen Wintterle erspielte uns den ersten halben Punkt. Er kam mit Schwarz sehr gut aus der Eröffnung und hatte im Mittelspiel sogar Stellungsvorteile. Ob diese jedoch zum Sieg gereicht hätten, bleibt fraglich. 

Erich Lehner hatte ebenfalls eine ausgeglichene Partie. Leider ließ er seine Figuren nach vorne wandern, wodurch sein Gegner leicht mit dem König in seine Hälfte kam und somit einen Bauern gewinnen konnte und die Stellung nicht mehr zu halten war.

Florian Eyer erspielte kurz darauf ein weiteres Remis. 

Thomas Kaufmann war es, der den ersten vollen Punkt erspielte. Bereits im Mittelspiel drängte er seinen Gegner in seine Hälfte zurück und belagerte die einzig freie Linie mit seinem Turm. Gekonnt holte er sich im Endspiel mit Turm und Springer einen Bauern nach dem anderen, worauf sein Gegner aufgab. Somit stand es 2:2.

Timo Frey kam sehr schlecht aus der Eröffnung und musste sich heftigen Angriffen erwehren. Das gelang ihm, wobei jedoch so viel Material getauscht wurde, dass nur noch zwei gleichfarbige Läufer und fünf Bauern auf dem Brett standen. Nachdem er (s)einen Freibauern hergeben musste, war nur noch ein Remis möglich.

Frank Eschelwek konnte bereits nach wenigen Zügen seinen Gegner in die Defensive drängen. Im Endspiel waren alle Leichtfiguren seines Gegners auf der zweiten Linie und die Bauern waren weitestgehend blockiert. Als er zum finalen Schlag ausholen wollte, nutzte sein Gegner den letzten Strohhalm und opferte eine Leichtfigur gegen zwei Bauern. Leider reichte es am Ende nicht, diesen Vorteil in einen Sieg umzumünzen und so endete auch diese Partie nur Remis. 

Dominik Trui erkämpfte uns kurz darauf den wichtigen Punkt zur 4:3-Führung. Bereits gegen Ende der Eröffnung übersah sein Gegner ein Matt und musste Material opfern. Diesen jedoch in einen Sieg umzumünzen, erforderte Ausdauer und Geschicklichkeit. Aber zum Glück ließ er sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.

In der Partie von Timo Rieck sah es lange Zeit nach einem sicheren Remis aus. Im Endspiel übersah er jedoch ein Schach, durch welches er erst einen Bauern, dann einen Springer und danach die Partie verlor.

Somit stand am Ende leider nur ein 4:4 zu Buche, wodurch das Kapitel „Bezirksliga“ nach zwei Jahren schon wieder endet.

Nun gilt es, sich am letzten Spieltag am 5.5. in Mundelsheim, bei welchem alle Bezirksliga- und Landesligaspiele zentral stattfinden, erhobenen Hauptes mit dem Spiel gegen Heilbronn 4 zu verabschieden. 


Runde 9  SV Bad Friedrichshall 1 - SV Heilbronn 3  -> 0 : 8


Einen rabenschwarzen Tag erlebte man beim letzten Heimspiel der Saison gegen den Tabellenführer und vorzeitigen Meister aus Heilbronn.

Konnte man am letzten Spieltag fast komplett antreten, musste man dieses Mal wieder drei Ausfälle mit Ersatzspielern kompensieren, wovon jedoch nur zwei Ersatzspieler spielen konnten.

 

Dadurch war man schon vor Beginn der Begegnung mit 1:0 im Rückstand. Gerd Retzbach kam etwas später zum Spiel und war schon als erster fertig. Im Mittelspiel verlor er einen Bauern und dann eine weitere Figur, worauf er aufgab.

Reiner Wintterle ließ sich nach der Eröffnung viel zu sehr in die Defensive drängen und musste seine Partie ebenfalls sehr früh verloren geben. 

Florian Eyer öffnete durch einen Bauerntausch seinen Königsflügel und konnte das drohende Matt nicht mehr verhindern, wodurch man schon 4:0 im Rückstand war und es sollte noch schlimmer kommen.

Jürgen Wintterle spiele eine sehr gute Partie, verlor jedoch im Endspiel am Königsflügel einen Bauern, wodurch die Stellung nicht mehr zu halten war. 

Frank Eschelwek kam sehr gut aus der Eröffnung. Bei einem Abtausch hat er dummerweise mit dem Springer anstatt mit der Dame zurückgeschlagen, wodurch er positionell ins Hintertreffen geriet. Sein Gegner nutzte dies mit seiner Spielstärke gnadenlos aus und schraubte das Ergebnis auf 0:6 nach oben.

Domink Trui sperrte im Endspiel seinen Turm ein und musste diesen gegen eine Leichtfigur eintauschen. Im Endspiel konnte er leider mit seinem Springer (und Bauer) gegen den Turm (und Bauer) des Gegners nichts ausrichten und verlor ebenfalls.

Die letzte Hoffnung immerhin einen halben Punkt mitzunehmen lag auf der Partie von Timo Rieck. Er versuchte zwar am Königsflügel eine Mattdrohung, allerdings verpuffte diese. Im Gegenspiel konnte der Gegner nach einer Unachtsamkeit eine Schwerfigur gewinnen und somit die höchste (spielerische) Niederlage, seit man zurückdenken kann, besiegeln.

 

Dass Heilbronn durchweg an allen Brettern besser besetzt war war vor der Begegnung klar, dass mna dann aber auch so deutlich unter die Räder kam war schon ernüchternd. Im nächsten Spiel am 14.04. geht es gegen den Tabellenletzten aus Gaildorf-Fichtenberg. Aufgrund der Tabellensituation wird es vermutlich nur noch um die goldenen Ananas gehen, sofern es drei Absteiger in die Kreisklasse geben sollte.

Sollte es wider Erwarten nur zwei Absteiger geben müsste man die letzten beiden Spiele gewinnen und auf einen Ausrutscher auf den Drittletzten (Lauffen) hoffen. 


Runde 8 spielfrei


Runde 7  SV Bad Rappenau 1 – SV Bad Friedrichshall 1  -> 4 ½ : 3 ½ 


Am vergangenen Sonntag reisten wir zum Salzstadt-Derby nach Bad Rappenau. Vor der Begegnung war klar, dass es ein 6-Punkte-Spiel wird. Gut, dass wir fast in Bestbesetzung antreten konnten (leider erkrankte ein Spieler ein Tag vorher). Aber auch Bad Rappenau wusste um was es geht und konnte mit Bestbesetzung antreten.

 

Leider gerieten wir wieder einmal sehr früh in Rückstand. Nach gerade einmal 10 Zügen wurde Erich Lehner am Königsflügel mit einem „Opfer“ überrascht und danach war die Stellung am Königsflügel so offen, dass es nicht mehr zu verteidigen war.

Gerd Retzbach kam sehr gut aus der Eröffnung heraus und war im Mittelspiel sogar einen Bauern im Vorteil. Mit diesem bot er seinem Gegner ein Remis an, weil er gesundheitlich etwas angeschlagen war. Sein Gegner nahm dankend an.

Kurz darauf musste Andreas Kühner seiner Partie verloren geben. Im Endspiel mit Dame und Turm war er positionell und materiell im Vorteil, ließ aber aus unerklärlichen Gründen seinen Turm stehen und musste seine Partie verloren geben.

Frank Eschelwek am Spitzenbrett konnte auch im dritten Aufeinandertreffen mit seinem Gegner nur ein Remis erspielen. Aufgrund der Stellung und der restlichen Zeit auf der Uhr wäre es ein schweres Unterfangen geworden einen vollen Punkt zu holen.

Den zwischenzeitlichen 3:1 Rückstand konnte kurz darauf Timo Rieck auf 2:3 verkürzen. Im Mittelspiel konnte er das Heft in die Hand nehmen und die Dame seines Gegners über das Feld jagen. Dabei schaffte er es, sich so gut in Stellung zu bringen, dass er einen Angriff am Königsflügel vorbereiten und gewinnen konnte. Timo Frey an Brett zwei ließ uns ebenfalls jubeln, nachdem er nach einer sehr interessanten Partie einen Big Point beisteuern konnte. Sein Gegner drückte ihn sehr in die Enge und hatte mehrmals Mattdrohungen. Allerdings konnte er diese ruhig und besonnen mit dem richtigen Zwischenzug immer wieder abwenden und im Endspiel einen Turm mehr vorweisen. Es war sein erster Sieg in dieser Saison der zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig war.

In den letzten beiden Partien von Florian Eyer und Thomas Kaufmann stand man positionell besser. Leider wollte Florian Eyer gleich zu viel und übersah ein Zwischenschach, bei welchem er seinen Springer tauschen musste und kurz darauf einen Bauern verlor.

Thomas Kaufmann konnte nach großem Kampf (insgesamt 103 Zügen sowie über 5:30 Stunden Spielzeit) trotz zwischenzeitlichem Mehrbauern leider nur ein Remis beisteuern, was unterm Strich die Niederlage bedeutete.

 

Nach dieser am Ende unglücklichen und vermeidbaren Niederlage schwinden die Hoffnungen auf einen Klassenerhalt bei noch drei ausstehenden Spielen. Zumal wir am nächsten Spieltag spielfrei sind und die anderen Mannschaften punkten können. Zudem erwartet uns beim nächsten Heimspiel am 24.03.2024 der Tabellenführer aus Heilbronn. Aber so lange rechnerisch noch alles möglich ist heißt es kämpfen! 

 

Runde 6 SV Bad Friedrichshall 1 – SK Lauffen 2 -> 4,5:3,5  
 

In unserem ersten Heimspiel in diesem Jahr empfingen wir die Schachfreunde aus Lauffen.

In den vorherigen Begegnungen mit Lauffen gab es immer wieder Vorkommnisse und Diskussionsbedarf, so sollte es auch in diesem Jahr wieder sein.

Leider mussten wir schon nach 30 Minuten einen Punkt an die Gäste abgeben, nachdem wir das Brett 7 unbesetzt lassen mussten. Den ersten halben Punkt erspielte Dominik Trui. In einer ausgeglichenen Stellung bot er seinem Gegner ein Remis an, was dieser annahm. 

Erich Lehner bot seinem Gegner ebenfalls ein Remis an, was dieser allerdings ablehnte, nachdem er sich mit seinem Mannschaftsführer vor der Türe unterhalten hat. Das ist verboten, weil er ihm ja theoretisch sagen könnte, dass er besser steht und weiterspielen soll, aber man konnte nicht beweisen, was besprochen wurde. Die Strafe folgte aber auf dem Fuße. Kurz darauf machte sein Gegner einen Fehler und Erich konnte uns den ersten vollen Punkt erspielen!

Kurz darauf erspielte auch Andreas Kühner ein Remis. Sein Gegner stand zwar etwas aktiver, da es materiell aber ausgeglichen war, sah hier niemand eine Gewinnmöglichkeit und man einigte sich auf die Punkteteilung.

Das Remis von Thomas Kaufmann war schon etwas interessanter. Sein Gegner baute am Königsflügel sehr viel Druck auf. Da dieser Angriff nicht die erwünschte Durchschlagskraft hatte und verpuffte, bot er ein Remis an, was Thomas annahm.

Florian Eyer kämpfte sehr lange, nachdem er schon sehr früh eine Leichtfigur verloren hatte, tapfer weiter, konnte aber die Niederlage nicht abwehren. Somit stand es 3,5:2,5 für den Gegner bei noch zwei ausstehenden Spielen an Brett 1 und 2.

Timo Rieck schaffte es seinen Gegner im Mittelspiel so weit in die Tiefe zu drängen, dass er im Endspiel seine Dame gegen einen Turm und zwei Leichtfiguren zu opfern und im Nachgang die gegnerische Dame in Schach halten konnte.  Nach und nach konnte er den Materialvorteil egalisieren, seinen Bauern in eine Dame umwandeln und gewinnen. Somit holte er einen wichtigen Punkt zum 3,5:3,5-Ausgleich.

Somit lag die Entscheidung wieder einmal an Brett 1 und dieses Mal ging es nicht nur um Ergebniskosmetik, sondern über Sieg, Unentschieden oder Niederlage an dem Spieltag. Frank Eschelwek konnte sich im Mittelspiel einen Vorsprung von zwei Bauern erspielen. Einen davon musste er allerdings wieder abgeben, sodass sich am Ende zwei Türme und zwei Bauern gegen einen Bauern gegenübersahen. Nach sage und schreibe 5:58 Stunden und 102 Zügen schaffte Frank Eschelwek es seinen Gegner zur Aufgabe zu zwingen und den damit verbundenen so wichtigen „Big Point“ einzufahren, welcher zwei Mannschaftspunkte im Abstiegskampf bedeuten. 

Durch diesen ist man zwar immer noch vorletzter in der Tabelle wegen der schlechteren Brettpunkte, aber man hat den Anschluss nach vorne nicht verloren und ein Lebenszeichen aus dem Keller gesendet.

Am 18.2.2024 reisen wir zum Salzstadt-Duell nach Bad Rappenau. Da diese aktuell vier Punkte auf dem Konto haben, ist man in dem „6-Punkte-Spiel“ auch angehalten etwas Zählbares mitzunehmen. 


Runde 5  SK Schwäbisch Hall 2 - SV Bad Friedrichshall 1 -> 6,5:1,5  

 

In unserem letzten Spiel in diesem Jahr, am 10.12.2023, führte uns die weite Reise nach Schwäbisch-Hall. Bei dem erwartet starken Gegner mussten wir an diesem Spieltag gleich vier Ausfälle verzeichnen und hatten nur einen Ersatzspieler an Bord, der spielen konnte. Demnach startete man mit einer Hypothek von drei Niederlagen bzw. musste drei Bretter unbesetzt lassen.  

Gerd Retzbach erspielte nach nicht einmal zwei Stunden ein Remis. Von der Stellung her war er im Vorteil, nahm aber trotzdem das Remis an, bevor er es nicht richtig weiter/zu Ende spielte. Kurz darauf war die Niederlage am Spieltag besiegelt. An Brett 1 musste Frank Eschelwek sich seiner Gegnerin geschlagen geben und anerkennen, dass diese nicht umsonst in der Frauen-Bundesliga spielt. Obwohl er lange mithalten konnte, wurde ein falscher Zug im Endspiel sofort bestraft.

Timo Rieck verlor darauf auch seine Partie, nachdem er im Mittelspiel seine Dame zu weit auf Reisen schickte und dadurch am Königsflügel durch seinen Gegner Matt gesetzt wurde.

Der einzige volle Punkt an diesem Spieltag war Andreas Kühner vergönnt. Sein Gegner baute am Königsflügel sehr viel Druck auf. Da dieser zu viel wollte, schaffte Andreas es, die Stellung des Gegners aufzureißen und durch ein Abzug-Schach die Dame zu gewinnen. 

Leider verlor auch Erich Lehner an Brett 8 seine Partie, obwohl er wieder einmal sehr gut gespielt und gekämpft hatte.

Somit starten wir mit null Punkten in das Jahr 2024. Einziger Trost oder Hoffnung ist, dass man jetzt die „schweren“ Gegner hinter sich hat. 

Am 21.1.2024 gilt es im Heimspiel gegen Lauffen alle Kräfte zu bündeln und etwas Zählbares einzufahren.

Wir wünschen allen Schachfreunden eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 


Runde 4  SV Bad Friedrichshall 1 - SV Böckingen 1 -> 2,0:6,0 

 

In unserem zweiten Heimspiel in dieser Saison empfingen wir die Gäste aus Heilbronn-Böckingen.

Auch an diesem Spieltag konnten wir leider nicht mit der „Stammmacht“ antreten – im Gegensatz zum Gegner.

Aufgrund dessen war wieder „Aufrutschen“ angesagt, was das Unterfangen etwas Zählbares mitzunehmen nicht einfacher machte.

Denkbar ungünstig startete man auch dieses Mal in den Spieltag. An Brett 8 verlor Jürgen Wintterle im Mittelspiel eine Leichtfigur, was der Gegner gekonnt ausspielte und gewann. Leider ging es so Schlag auf Schlag weiter. Zuerst musste Erich Lehner seine Partie verloren geben, gefolgt von Florian Eyer und Dominik Trui.

Erich Lehner konnte gegen den positionellen Vorteil seines Gegners im Endspiel nichts ausrichten, Florian Eyer übersah im Mittelspiel eine Springergabel und Dominik Trui konnte gegen zwei verbundene Freibauer im Endspiel nichts ausrichten. Somit stand es bereits 4:0 für Böckingen. Gerd Retzbach konnte sich einen Tag vor seinem Geburtstag für eine gute Partie leider nicht selbst belohnen, weil er im Endspiel seinen König falsch auf Reisen geschickt hatte.

Somit war auch die vierte Niederlage im vierten Saisonspiel besiegelt. Kurz darauf endeten die Partien von Timo Rieck und Thomas Kaufmann remis.

Den Schlusspunkt an diesem Spieltag durfte Frank Eschelwek an Brett 1 setzen. 

Nachdem es von Beginn an an den anderen Brettern schlecht aussah, schlug er ein Remis-Angebot seines Gegner aus und spielte auf Sieg, was am Ende belohnt werden sollte. Im Endspiel setzte er alles auf eine Karte und konnte 5 Sekunden vor Ablauf der regulären Bedenkzeit den 40. Zug machen, wodurch die „Bonuszeit“ von 30 Minuten aktiviert wurde. Dort konnte er den Vorteil von einem Bauern in den einzigen Sieg an diesem Spieltag ummünzen und zur Ergebniskosmetik beitragen.

Mit vier Niederlagen im Rücken muss man am 10.12.2023 die Reise nach Schwäbisch-Hall antreten.

Mit Schwäbisch-Hall wartet der DWZ-stärkste Gegner in der Spielklasse auf uns. Aber bekanntlich kann man in solchen Spielen nur gewinnen. 


Runde 3  SF HN-Biberach 2 - SV Bad Friedrichshall 1 -> 4,5:3,5
 

In unserem dritten Saisonspiel führte uns der Weg zum Tabellenführer nach Biberach.

In den zurückliegenden Begegnungen lieferte man dort immer gute Spiele ab. So sollte es auch dieses Mal sein, leider (wieder) mit einer unglücklichen Niederlage unterm Strich.

 

Nachdem Frank Eschelwek beim letzten Heimspiel am längsten spielte, war er dieses Mal als Erster fertig.

Sein Gegner tauschte im Mittelspiel einer Figur nach der anderen, sodass es am Ende schwierig war die Partie zu gewinnen und sie unentschieden endete.

Kurz darauf musste Reiner Wintterle seine Partie verloren geben. Leider kam er sehr schlecht aus der Eröffnung heraus, was sein Gegner schnell ausnutzen und gewinnen konnte.

Ebenfalls musste Dominik Trui seine Partie verloren geben, nachdem er einen Bauern zu früh gezogen hatte und dadurch im Nachteil war. Ansonsten wäre es mit großer Wahrscheinlichkeit Remis ausgegangen.

Erich Lehner spielte eine sehr gute Partie und war im Mittelspiel sogar einen Bauer vorne, weshalb es lange nach einem Sieg oder mindestens Remis aussah.

Jedoch kam seinem Gegner die offene Stellung im Königsflügel entgegen und er konnte dies tatsächlich nutzen und gewinnen.

Somit stand es schon 3,5:0,5 für den Gegner.

Thomas Kaufmann musste sich einer optisch überlegenen Stellung seines Gegners am Königsflügel erwehren. Dabei hatte sein Gegner den Königsflügel komplett entblößt, was Thomas mit einem starken Gegenspiel ausnutzen und den ersten Punkt für uns ergattern konnte.

Ähnlich lief es in der Partie von Gerd Retzbach. Im Mittelspiel übersah Gerd einen Zug, bei welchem er einen Bauer hätte gewinnen können und war danach plötzlich einen Bauer im Nachteil.

Aufgrund von ungleichen Läufern war es eigentlich ein sicheres Remis. Da sein Gegner jedoch mehr wollte, verzockte dieser sich und verlor seine Partie. Somit konnte man zwei Brettpunkte aufholen.

Der Gegner von Andreas Kühner hatte ein sehr starkes Mittelspiel am Damenflügel und ging mit zwei Bauern in Front. Allerdings spielte er es nicht gut weiter und gab wieder einen Bauern zurück und so sah es nach einem Remis aus. Leider wollte er mehr und konnte tatsächlich den Punkt holen, was den Sieg für Biberach bzw. die Niederlage für uns bedeutete.

Der Brettpunkt von Florian Eyer an Brett zwei kam damit leider zu spät.

 

Mit dieser unglücklichen Niederlage starten wir bereits in zwei Wochen in das vierte Saisonspiel zu Hause gegen die Schachfreunde aus Böckingen, bei welchem wir so langsam mal anfangen müssen zu punkten, da es aktuell drei Absteiger gibt. 

 

Runde 2  SV Bad Friedrichshall I -  TSV Willsbach I -> 1,0:7,0 


Im ersten Heimspiel in dieser Saison empfingen wir einen weiteren Landesliga-Absteiger – die Schachfreunde aus Willsbach.

Leider mussten wir auch hier die Spielstärke anerkennen und uns deutlich geschlagen geben.

 

Trotz Unwohlsein erschien Erich Lehner zum Spieltag, musste seine Partie aber als erster verloren geben, nachdem er im Mittelspiel einen Bauer verlor und sein Gegner dies in einen Sieg ummünzen konnte.

Kurz darauf verlor auch Dominik Trui seine Partie. Im Endspiel übersah er eine Springergabel und musste Qualität und kurz darauf seine Partie verloren geben. 

Ähnlich erging es Jürgen Wintterle. Im Mittelspiel tausche er zwei Leichtfiguren gegen einen Turm, wodurch er positionell in Rückstand gerat. Sein Gegner konnte dies ausnutzen und ebenfalls gewinnen.

Den ersten halben Punkt an diesem Spieltag erzielte Timo Frey. Nachdem er übermüdet von einem Brandeinsatz sich ans Schachbrett setzte holte er einen respektablen halben Punkt gegen einen spielstärkeren Gegner, zumindest was die Wertungszahl angeht.

Kurz darauf konnte Florian Eyer nach einer ausgeglichenen Partie einen weiteren halben Punkt beisteuern.

Gerd Retzbach, der ebenfalls nicht fit war, spielte eine sehr gute Partie.  Leider machte er im Endspiel einen falschen Zug, weshalb er auch seine Partie aufgeben musste. Dadurch war man schon mit 5:1 im Rückstand und mussten den Spieltag verloren geben.

Im vorletzten Spiel verlor Timo Rieck im Mittelspiel einen Bauern am Königsflügel, wodurch seine Deckung aufgerissen wurde. Sein Gegner nutzte dies aus und baute seinen materiellen Vorteil immer weiter aus und fügte uns eine weitere Niederlage zu.

Den Schlusspunkt an diesem Spieltag setzte Frank Eschelwek. Die Partie am Spitzenbrett hielt Wort und war an Spannung kaum zu überbieten. Nach 5 ½ Stunden und 67 Zügen musste Frank Eschelwek leider auch die letzte Partie verloren geben, nachdem er unter Zeitdruck einen falschen Zug gemacht bzw. einen Zwischenzug übersehen hatte. Ohne diesen wäre es vermutlich Remis ausgegangen.

 

Bereits am 05.11.2023 führt uns die Reise nach HN-Biberach. Diese sind war zwar kein Landesliga-Absteiger, konnten allerdings ihre ersten beiden Begegnungen für sich entscheiden und damit aktueller Tabellenführer. Die Aufgabe wird also nicht einfacher.


Runde 1 TSG Öhringen I -  SV Bad Friedrichshall I -> 6,5:1,5 


Am ersten Spieltag der Spielsaison 2023/2024 mussten wir zum erwartet schweren Auswärtsspiel zum Landesliga-Absteiger in Öhringen antreten.

Hatte man in der letzten Saison noch gegen Öhringen II mit 5 ½ : 2 ½ gewonnen hatte man dieses mal das Nachsehen.

 

Den ersten (halben) Punkt in dieser Saison erspielte Frank Eschelwek. In einer ausgeglichen Partie ging die Partie Remis aus, da man beidseitig von der Spielstärke Respekt hatte und die Stellung im Mittelspiel auch für niemanden einen Vorteil brachte.

Kurz darauf erzielte Dominik Trui ein weiteres Remis gegen unseren ehemaligen Vereinskollegen Thomas Riedel. Wie im Vorfeld vermutet kam Dominiks Gegner in Zeitnot, was ihm sicher bei dem Remis half.

Dies sollte lange der letzte Punkt gewesen sein. Kurz darauf verlor Erich Lehner seine Partie, obwohl er sehr lange sehr gut „mithalten“ konnte. Sein Gegner spielte letztes Jahr noch an Brett 1 in der zweiten Mannschaft von Öhringen.

Ebenso mussten Florian Eyer und Timo Frey ihre Partien verloren geben. Florian konnten einem Angriff am Königsflügel nicht stand halten; Timo am Damenflügel.

Andreas Kühner rannte nach der Eröffnung einem Bauern hinterher, was er auch nicht mehr aufholen konnte und sein Gegner nutzen konnte.

In den beiden noch ausstehenden Partien von Timo Rieck und Thomas Kaufmann konnte leider nur noch Thomas einen halben Punkt einfahren, nachdem Timo seinen positionellen Vorteil nicht nutzen konnte und in einen erfolgreichen Gegenangriff geriet.

 

Dass das Eröffnungsspiel nicht leicht werden würde war uns bewusst, jetzt gilt es am nächsten Spieltag (am 15.10.) gegen Willsbach zu Hause zu punkten.